SaatgutTauschBörse

lokal und unabhängig

Ernährungssouveränität vom Saatgut bis in die Küche ist uns ein grosses Anliegen. 

--> Da der kommerzielle Handel von Saatgut den Erhalt einer Artenvielfalt verhindert sind Saatgutbörsen so wichtig. Sie müssen in die Bresche springen, die durch Patente und Sortenschutztitel sogenanntes “Geistiges Eigentum“ geschlagen wurden. 

Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken wurde die Saatgut-Tauschbörse ins Leben gerufen. Sie dient dem freien Austausch und Zugang von Saatgut, der Wahrung der Pflanzenvielfalt und dem Erhalt der Autonomie von GärtnerInnen, Bauern und Bäuerinnen. Die Tauschbörse ist offen für alle.

 

Saatgutbörsen sind eine Nische im Kommerzielle Handel, deshalb ist auch in diesem Jahr wieder eine kleine Saatgutbank permanent im 

Q-Ldenschaufenster wo du nach herzenslust tauschen kannst und viele Raritäten finden wirst.  Genau so wichtig ist auch die Vermehrung des Saatguts. Anleitungen gibt es auf der DVD "Saatgut ist Gemeingut" von Longo Maï  —> http://www.seedfilmd.org  die im Q-Laden gegen ein Depot ausliehen werden kann.

in dieser Broschüre erfährst du sehr viel über die komplexen Machenschaften von Konzernen , Zulassungsbehörden und Patenten. 

 

 

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Macht der Konzerne 

Agropoli v. Public Eye

 

Saatgut gilt als Basis unserer Ernährung 

 Wer vom letzten Jahr bereits Saamen geerntet hat und davon etwas abgeben bzw. tauschen kann trägt wesentlich zum Erhalt dieser Saatgutbanken bei. 

Die Vermehrung des Saatguts ist wichtig, du kannst auch nur Samen holen und dann bei der Ernte neues Saatgut gewinnen. Anleitungen gibt es auf der DVD "Saatgut ist Gemeingut" von Longo Maï die du im Q-Laden ausleihen kannst.

Von alleine vermehrt sich das Saatgut über den Winter nicht. Es braucht viele kleine GärtnerInnen die nicht nur die Früchte sondern auch neues Saatgut für den Nächsten Frühling ernten. 

 

--> Da der kommerzielle Handel von Saatgut den Erhalt einer Artenvielfalt verhindert sind Saatgutbörsen so wichtig. Sie müssen in die Bresche springen, die durch Patente und Sortenschutztitel sogenanntes “Geistiges Eigentum“ geschlagen wurden. Nur auf der Basis einer Saatgutsouverenität kann sich auch eine Agrobiodiversität erhalten.

Die EvB (Erklärung von Bern) zeigt auf anschauliche Weise wie seit den 1960er Konzerne den Saatgutmarkt erobert hatten. -->  Meilen“Steine“