solidarische Landwirtschaft

teilsein - teilhaben - teilen

             

 

Solidarische Landwirtschaft heisst, gemeinsam ein Stück Land bewirtschaften, gemeinsam pflanzen, gemeinsam ernten – und auch gemeinsam das Risiko für den Gemüseanbau tragen. Solidarische Landwirtschaft bringt Produzierende und Konsumierende näher zusammen – durch diese Beziehung wird Wissen geteilt, Verständnis für landwirtschaftliche Prozesse geschaffen und nicht zuletzt nachhaltig Landwirtschaft betrieben.

 

            Du findest die Prinzipien der solidarischen Landwirtschaft super? Du möchtest das Projekt „Süri – solidarisches Gemüse“ unterstützen? Aber du kannst momentan nicht jede Woche eine Kiste voll Gemüse verarbeiten und essen? Dann bist du in der Q genau richtig!

 

            Denn auch die Q interessiert sich, woher ihr Gemüse kommt und wie es wächst – darum haben wir uns dem Projekt „Süri – solidarisches Gemüse“ angeschlossen. Wir beziehen jede Woche drei grosse Ernteanteile, die wir hier zu einem Richtpreis verkaufen. Haushalte – und Quartierläden – die einen Ernteanteil beziehen, verpflichten sich ebenfalls, eine bestimmte Anzahl Tage auf dem Feld mitzuarbeiten. Darum kannst du hier einerseits Süri-Gemüse kaufen, dich aber auch melden, wenn du:

 

            … wieder mal in der Erde wühlen möchtest

            … die ersten Keimblätter vom frischgesäten Kürbis spriessen sehen willst

            … Rüebli vom Unkraut befreien kannst

            … dich freust, am Aktionstag mit anderen Gemüsefreund*innen zusammen auf

            dem Feld zu arbeiten

            … oder sonstwie motiviert bist, dich einzubringen – sei es als Fahrer*in oder Gemüseabpacker*in

 

            Immer am Mittwoch und am Donnerstagmorgen gibt es Gelegenheit, tatkräftig mit anzupacken. Andere Tage je nach Wetter. Wenn du interessiert bist, erkundige dich direkt im Q-Laden oder unter 078 724 07 92 (Arlette)

 

            ...et voilà! nächster Aktionstag .........................................

 

 

T E i L E N – T E i L H A B E N – T E i L S E i N

 

Lebensmittel sind ein Grundbedürfnis. Das Kultivieren, Verarbeiten, Konservieren, die Verteilung und die Essenszubereitung sollen und dürfen sich wandeln. Neue Formen entstehen wie die breitgefächerte solidarische Landwirtschaft, lokale Verteilzentren, foodcooperativen.

Das ist Pionierarbeit die verbindet. Bei dieser Art von Produktions- und Verteilplattformen, wo die Kosten in „Freizeit" und nicht in Währungen gemessen werden, entsteht ein viel emotionalerer Bezug zum Produkt, zum Essen, vom Saatgut bis auf den Teller.

 

teilsein – teilhaben – teilen Hier, wo alle ihre Fähigkeiten einsetzen, sind geben und nehmen eine Selbstverständlichkeit. 

süriMaribél mulcht, Simon giesst und Tina jätet! Zusammen wollen wir die Erde in der Süri beackern und beleben. Wir sind eine selbstverwaltete Gartenkooperative und wollen Gemüse so anbauen, dass wir dahinter stehen können. Das heisst, dass wir ökologisch, sozial und selbstbestimmt produzieren und gemeinsam das Risiko tragen. Unsere Genossenschaft wird von einer Kerngruppe getragen und wir wünschen uns, dass sich unsere Mitglieder an der Ausgestaltung beteiligen können, auf dass die Süri den Charakter erhält, der zu ihren Menschen passt.

Wir suchen Menschen, die sich an diesem Projekt beteiligen möchten: In der Kerngruppe kannst du zum Beispiel dein Talent als Buchhalter*in voll ausleben, als Mitglied der Genossenschaft erhältst du nebst der Süri-Gemüsetasche voll frischen Leckerbissen auch die Gelegenheit, selbst in der Erde zu wühlen.

 

Sabi pflanzt, Mattias sät, Nilo erntet – und was möchtest du machen?

soliTerre, die regionale Vertragslandwirtschaft Bern. Hier sind landwirtschaftliche Produzentinnen und Produzenten mit städtischen Konsumentinnen und Konsumenten zusammengeschlossen.