Aktuelles


Der Q-Laden ist viel mehr als ein Quartierladen. Wir nutzen unser Lokal auch, um aufzuzeigen, welche politische Dimension das tägliche Einkaufen hat. Unser Schaufenster gibt dir einen Einblick in unsere aktuellen Tätigkeiten.

Regelmässig beteiligen wir uns aktiv an Kampagnen von Partnerorganisationen oder greifen aktuelle Themen zur Ernährungsouveränität, fairem Handel oder alternativer Landwirtschaft auf. Diese Aktivitäten geben wir auf unseren Flyer bekannt. Unter Hintergründe findest du Informationen zu Labels und Themen, die wir fokussieren. Last but not least der Jahresbericht mit einem Blick aufs vergangene Jahr und auf Themen, mit denen wir uns gerade auseinandersetzen.

2017

solidarische Landwirtschaft

 

Wir sind eine selbstverwaltete Gartenkooperative und wollen Gemüse so anbauen, dass wir dahinter stehen können. Das heisst, dass wir ökologisch, sozial und selbstbestimmt produzieren und gemeinsam das Risiko tragen.

 


Interesse an solidarischem Gemüse?

Solidarische Landwirtschaft; du bist dabei, ob —>  
Betriebsgruppe, Gemüsetasche, Jäten für’s Karma oder Anteilscheine

Ein Kürbis im Schaufenster!

Der Kürbis kommt aus der Süri, einem kleinen Weiler in Rosshäusern, wo eine selbstverwaltete Gartenkooperative bald Gemüse anbauen wird. Wir sind eine Gruppe von Menschen, die sich in den Kopf gesetzt hat, in der Süri Gemüse nach den Prinzipien der solidarischen Landwirtschaft anzubauen. Das heisst, wir gründen eine Genossenschaft und bearbeiten zusammen mit Fachkräften und unseren Genossenschafter*innen die Erde in der Süri, um Menschen in der Stadt Bern und Umgebung wöchentlich mit Kürbis, Tomaten, Bohnen und Co versorgen zu können.

Süri – solidarisches Gemüse” lädt ein zur Genossenschaftsgründung am 21. Oktober um 14 Uhr in der Vokü des Q-Hofs und freut sich, wenn du auch kommst! Weitere Infos findest du auf www.sueri.org oder unter info@sueri.org. Wir sind zudem mit einem Stand präsent an der Lorraine-Chilbi – dort kannst du uns gleich persönlich kennenlernen. 

bin dabei
bin Interessiert mitzumachen
07_2017_Interesse_Formular.pdf
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17. Juni Berner Umwelttag

Zukunft Säen - genussvolle und nachhaltige Lebensentwürfe

14 bis 23 Uhr kannst du auf der Brache beim Zentralweg schnuppern was die Region Bern an nachhaltigen, relokalisierenden Projekten zu bieten hat.

14:45 Ausflug Süri Gemüsekooperative

17:30 Bettina Dietrich (WOZ Redaktorin) zum bäuerlichen Bodenrecht

21:00 der Film "die Strategie der krummen Gurken"

Zukunft Säen
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Brache Centralweg Plan.pdf
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Lebensmittel sind ein Grundbedürfnis.

Das Kultivieren, Verarbeiten, Konservieren, die Verteilung und die Essenszubereitung sollen und dürfen sich wandeln.

Neue Formen entstehen wie die breitgefächerte solidarische Landwirtschaft, lokale Verteilzentren, foodcooperativen.

 

Das ist Pionierarbeit die verbindet.

 

Bei dieser Art von Produktions- und Verteilplattformen, wo die Kosten in „Freizeit" und nicht in Währungen gemessen werden, entsteht ein viel emotionalerer Bezug zum Produkt, zum Essen, vom Saatgut bis auf den Teller.

 

teilsein – teilhaben – teilen

 

 

Hier, wo alle ihre Fähigkeiten einsetzen, sind geben und nehmen eine Selbstverständlichkeit.

 

  

wer gehört wem?

Regional, überschaubar und unabhängig zu bleiben ist in einem Lebensmittelmarkt der nach “Foodimperien“ strebt, immer wie wichtiger.

Im Q-Laden haben Transparenz und kleinbetriebliche Strukturen absolute Priorität. 

-->  Kampf der Giganten

      das Fusions-Karussell läuft heiss (Zitat NZZ Wirtschaft)

 Die Unternehmen reagieren derzeit mit einen Streben nach Grösse auf die Trends. Bayer und Monsanto sind nicht die einzigen Fusionsanwärter. Der chinesische Staatskonzern Chem China kämpft seit Monaten um die Übernahme der Schweizer Syngenta: Er ist bereit, 43 Mrd. $ für den Schweizer Konzern zu zahlen. Daneben haben sich auch die beiden US-Konzerne DuPont und Dow Chemical auf einen Zusammenschluss geeinigt. Die EU-Kommission hat hier bereits ihre Skepsis durchblicken lassen. Am Ende der Fusionsspirale könnten tatsächlich drei oder vier Agrarkonzerne den Saatgut- und Pflanzenschutz-Markt dominieren. 

Saatgutbörse 

 

Saatgut gilt als Basis unserer Ernährung 

 

diese Broschüre erhältst du im Q-Laden

Saatgutverkehrsregelungen.pdf
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hier kannst du dein selbstgeerntetes Saatgut einwerfen!


Saatgutbörsen sind eine Nische im Kommerzielle Handel, deshalb ist auch in diesem Jahr wieder eine kleine Saatgutbank im Q-Ladenschaufenster. Wer vom letzten Jahr bereits Saamen geerntet hat und davon etwas abgeben bzw. tauschen kann trägt wesentlich zum Erhalt dieser Saatgutbanken bei. 

Die Vermehrung des Saatguts ist wichtig, du kannst auch nur Samen holen und dann bei der Ernte neues Saatgut gewinnen. Anleitungen gibt es auf der DVD "Saatgut ist Gemeingut" von Longo Maï die du im Q-Laden ausleihen kannst.

Von alleine vermehrt sich das Saatgut über den Winter nicht. Es braucht viele kleine GärtnerInnen die nicht nur die Früchte sondern auch neues Saatgut für den Nächsten Frühling ernten. 

 

--> Da der kommerzielle Handel von Saatgut den Erhalt einer Artenvielfalt verhindert sind Saatgutbörsen so wichtig. Sie müssen in die Bresche springen, die durch Patente und Sortenschutztitel sogenanntes “Geistiges Eigentum“ geschlagen wurden. Nur auf der Basis einer Saatgutsouverenität kann sich auch eine Agrobiodiversität erhalten.

Die EvB (Erklärung von Bern) zeigt auf anschauliche Weise wie seit den 1960er Konzerne den Saatgutmarkt erobert hatten. -->  Meilen“Steine“

 

 

 

 

 

 


das Artha Samensortiment umfasst vorwiegend alte Sorten und Raritäten, Nischen- und Landsorten,  gemäss der Saat- und Pflanzenverordnung des Bundesamtes für Landwirtschaft.

Unser Betrieb ist Bio-Suisse und Demeter

Tour de Lorraine vom 19.- 22. Jan. 2017    "Tanz gegen TiSA"

als Gegenbewegung zum WEF in Davos wo sich die Wirtschaft- und Politeliten treffen. TiSA das Freihandelsabkommen mit Dienstleistungen und seine Bedeutung für die CH

                                2016

BioLadenTag 29.10.2016

 

vor Süri bis zum Grüebli 

ab 10 Uhr zum Schlemmen und geniessen

Weizengras, Mikrogreens und Schorle - 

Crèpes und Häppchen 

 Nackthafer und Einkorn mit “ Würze vom Grüebli“

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filigran vernetzt keimt hier eine lebendige Siedlungskultur

sei ein kleiner Teil in diesem kleinen Kosmos

teilsein         ich

  teilhaben          gemeinsam

teilen                bedingungslos

 

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in der Würze liegt die Kürze – im Einfachen die Vielfalt

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Häne sucht das weite

Lleider müssen wir uns Mitte September 2016 von Häne und den besten Gipfeli verabschieden

Sammeleinspruch gegen Patent EP1 515 600 81

no patents on seeds sammelt hier Unterschriften und will damit Einspruch gegen das Tomaten-Patent der Firma Syngenta machen. Das Patent verstösst gegen diverse Art. des Patentrechts und führt zur Monopolisierung div. Tomatensorten unter anderem auch in Lateinamerika wo die begehrte Tomate herkommt.

Text zum Einspruch / Text zum Patent

Tour de Lorraine 21.-23.Januar

                                2015

Menschenrechtstag 

Bilder die Sprechen

Welternährunstag 16.Okt. 2015

Die letzten 3 Wochen hat sich die Kleinbauern-Vereinigung, deren Präsidenten Regina Fuhrer ist, in unserem Schaufenster vorgestellt. Die Kleinbauern-Vereinigung hat eine Plattform zur aussenfamiliären Hofübergabe für kleine und mittlere Betriebe geschaffen. Der Erhalt der kleinen Strukturen ist für eine Ernährungssouverenität absolut wichtig, was wir hier auch zum Welternährungstag hervorheben möchten.

BärnerBioLadenTag 

SA 13.Juni

Stevia – ein brisantes Thema

am nächsten Samstag 13. Juni, anlässlich des BärnerBioLadenTags thematisieren wir die Geschichte der Stevia Pflanze und das grosse Geschäft mit Steviol-Glykosid (das weiterhin als natürliches Stevia angepriesen wird) und dessen fragwürdiger Herstellung von Grosskonzernen.


Internationaler Marsch gegen die Machenschaften von Monsanto auch in Bern SA 23. Mai 2015


für eine zukunftsfähige Landwirtschaft

gegen eine Monopolisierung auf Pflanzen und Saatgut


wie aus einer natürlichen Paprika ein patentierte Pflanze wurde


wenn der Frühling kommt!!!!

 

 

 

das Saatgut ist bereit, zum Tauschen und Säen.

Hier findest du in regionalen Gärten mit Sorgfalt gerntete und vermehrte Sorten 

 

Tour de Lorraine

zum Thema Bonono Alternativwährung

ab Sonntag 25.Januar kannst du im Q-Laden auch mit Bonobo bezahlen

Im Gärtli vor dem Q-Laden am warmen Feuer gibts Kürbissuppe und Glühmost.

Mittwoch 10.Dez. "Tag der Menschenrechte"

Engpass beim Salat

über 6 Wochen lang konnten unsere Produzenten wegen des nassen Bodens keinen Salat mehr pflanzen. 

Dafür gibts in diesem Jahr reichlich Obst. Süss und fruchtig sind die Zwetschgen, Mirabellen, Äpfel und Birnen!

was passiert in Chiapas Mexico

mehr Infos hier und im Schaufenster

 

 

BernerBioLadenTag

 

 

Am Samstag 14.Juni findet der nun schon traditionelle BernerBioLadenTag statt. An diesem Tag könnt ihr euch so richtig verwöhnen lassen in den BioLäden von Bern und Umgebung. 

Im Q-Laden zu Gast Nadia und Jan vom Tannacker

 

Tannacker
Tannacker

für’s kulinarische

im Q-Laden Gärtli ab 9.00

mit Nadia und Jann

“Q“oole

BuCHweizen-Crèpes gefüllt vom Bio Hof Tannacker

Saatgutbörse

Saatgut ist nicht gleich Saatgut

Auch in diesem Jahr kannst du wieder nach herzenslust Saatgut tauschen, viele schon fast vergessene Pflanzen zum Leben erwecken und träst zum Erhalt der grenzenlosen Vielfalt der Natur bei. 

Wie kam es überhaupt dazu, dass mit vielen Samen und Pflanzen nicht gehandelt werden darf?

Die Erklärung von Bern hat zu diesem Thema ein sehr interesantes Sonderheft herausgegeben. 

Auch Longo Maï startete eine Kampagne. Rettet das Saatgut!

Zur Zeit sind sie mit einer Wanderaustellung in verschiedenen Schweizer Städten unterwegs.

Seit die grossen Konzerne der Agrarchemie-Industrie das Geschäft mit dem Saatgut gerochen haben ist es für den Erhalt der Artenvielfalt auch auf politischer Ebene sehr viel schwieriger geworden. Neue Gesetze schränken den Handel ein. Deshalb steckt hinter den Saatgut Börsen weit mehr als nur der Austausch von Saatgut. 

 

 

Auch weltweit gibt es enorme Missstände. So wurden z.B zur Zeit in Kolumbien 4'000 Tonnen Saatgut, das die Bäuerinnen und Bauern seit Jahrhunderten traditionell ernten und vermehren, vom Saat vernichtet um den Freihandelsabkommen mit den USA und der EU zu genügen. Per Gesetz ist zwar die Nutzung einheimischer Sorten erlaubt aber der Handel bzw. der Verkauf von diesem Saatgut und der geernteten Nahrungsmittel verboten. 

 

Der Q-Laden will, so klein wie er ist, auch hier Zeichen setzen. In unserem Q-Ladenschaufenster steht zur Zeit die Saatgut Tauschbörse die von den Leuten vomBrachland Garten Central in der Lorraine mit viel Sorgfalt zusammen gestellt wurde. 

 

 

Saatgut tauschen statt kaufen
Saatgut tauschen statt kaufen

 

 

 

 

Am Wochenende vom 21. – 23.3.14 wird dieses Saatgut noch an derSaatgutTauschBörse in Zürich sein, danach kommt alles wieder in den Q-Laden. Dann werden wir auch eine Kiste für den Rollladen zusammenstellen. Da kannst du dann nach Herzenslust Saatgut tauschen kommen.

Q-Aktiv

Tour de Lorraine 2014

Die TdL fokusiert in diesem Jahr  " Zwischennutzung - planbare Gentrifizierung oder Potenzial für nichtkommerzielle Entwicklungen?" und stellt dabei die Lorraine in den Vordergrund s.antidot 2014. Mehr zur Veranstltung kannst du der webside entnehmen.

 

 Aus einer breiten Allianz von QuartierbewohnerInnen und lokalen Betrieben, die sich im Herbst 2013 erfolgreich gegen ein städtisches Luxuswohnbauprojekt gewehrt hat, ist unser Nachbarschaftskomitee in der Lorraine in Bern entstanden. Das Quartier ist unser Lebensraum, deshalb wollen wir – gemeinsam mit den anderen BewohnerInnen – auch darüber bestimmen. Wir sind hier, und hier baut das Quartier!

 

 

Im Q-Laden Garten gibts wie immer Kürbissuppe und Glühmost am warmen Feuer 

 

 

ROLLLADEN Berns fahrender Bio-Laden

Bauwoche in Cudrefin
Bauwoche in Cudrefin

von der Idee zur Realisierung

 

Bauwoche in Bild und Ton


am BernerBioLadenTag 8. Juni 2013